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Krake schematisch Als Krake gehöre ich zu den sogenannten Kopffüßern. Wir Kopffüßer heißen so, weil wir die Arme (oder Füße) direkt am Kopf haben.
Der Sack dahinter ist keine Nase, sondern mein Körper, der auch Mantel genannt wird. Der Kopf ist also in der Mitte und mein Mund befindet sich zwischen den langen Armen – Tentakeln genannt. Mein Mund sieht fast wie ein Papageienschnabel aus.
Wenn ich einmal schnell schwimmen will, dann mache ich das rückwärts, mit dem Körper voraus. Ich fülle meinen Mantel mit Wasser und blase es dann kräftig durch die Röhre wieder aus, um dann wie eine Rakete durch das Wasser zu schießen. Manche meiner Verwandten können so 40-60 Stundenkilometer schnell werden! Krake längs
Oktopus-Schnabel Riesenkrake Atmung durch den Mantel
Alle Bilder: Copyright © Royal BC Museum (siehe unterster Verweis)

Meine Namens-Verwandten, die Humboldt-Kalmare leben im offenen Meer und sind sehr gefährliche und schnelle Jäger, die manchmal in großen Rudeln schwimmen. Andere Kopffüßer leben in großen Tiefen, bis zu 7000 Meter unter der Meeresoberfläche.

Ich bin aber ein ganz besonderer Krake, den Humboldt-Kraken gibt es nur einmal, nämlich hier, im Museum für Naturkunde in Berlin. Hier im Humboldt-Exploratorium, wo die wissenschaftliche Forschung schon jungen Leuten erlebbar gemacht wird.
Und weil Kraken clevere, neugierige Kerlchen sind und mit ihren Armen so geschickt sein können wie Menschen, bin ich zum Maskottchen für das Humboldt-Exploratorium ernannt worden. (Wir können sogar Marmeladengläser aufmachen, ohne dass uns jemand gesagt hat wie, und den Inhalt in Sekundenschnelle herausfischen) .

Hier gibt es drei Bereiche, man kann hier:

Wer noch mehr über Kraken wissen will, kann hier weiterlesen: